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Beruf und Karriere

Arbeiten im Oberbergamt

Das Sächsische Oberbergamt ist eine Behörde, die Historie und Zukunft vereint. Sie verfügt über eine bis ins 16. Jahrhundert zurückreichende Historie und ist zugleich ein Vorreiter der Digitalisierung in der Staatsverwaltung. Inmitten der historischen Altstadt von Freiberg ist für viele Berufszweige ein anspruchs- und verantwortungsvolles Aufgabenspektrum vorhanden.

Referendariat im Berg- und Markscheidefach
Das Sächsische Oberbergamt bildet Referendare in einem zweijährigen Vorbereitungsdienst für die zweite Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Naturwissenschaft und Technik mit dem fachlichen Schwerpunkt technischer Verwaltungsdienst für Aufgaben im Bergfach und Markscheidefach aus. Die Referendarausbildung schließt mit der Großen Staatsprüfung ab. Für die Absolventen des Studienganges Markscheidewesen ist die Prüfung eine Voraussetzung für die spätere Anerkennung als Markscheider in der Bundesrepublik Deutschland.

Kontakt
Robert Wand
Tel.: +49 3731 372 3202
E-Mail: robert.wand[at]oba.sachsen.de

Referendariat im Rechtsgebiet
Das Sächsischen Oberbergamt nimmt die praktische Ausbildung im Juristischen Vorbereitungsdienst in der Verwaltungs- und/ oder Wahlstation wahr. Die Ausbildung erfolgt im Justiziariat. Bewerbungen einschließlich Lebenslauf sind an das Postfach personal[at]oba.sachsen.de zu richten.

 

Praktikumsmöglichkeiten bestehen im Rahmen einer/eines:

  • Laufbahnausbildung in der Laufbahngruppe 1.2 (ehemals mittlerer Dienst) und 2.1 (ehemals gehobener Dienst) der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung,
  • Ausbildung oder Umschulung in Büroberufen,
  • Studiums mit Bezug zu Bergbau oder Verwaltung,
  • Schulausbildung.

Bewerbungen einschließlich Lebenslauf sind an das Postfach personal@oba.sachsen.de zu richten.

Die Beflissenenausbildung umfasst eine Reihe von Praktika, die vor und während des Studiums unter der Aufsicht der Bergbehörde in Bergbaubetrieben verschiedener Bergbauzweige zu absolvieren sind. Die abgeschlossene Beflissenenausbildung im Berg- oder Markscheidefach ist eine der Voraussetzungen zur späteren Referendarausbildung.

Inhalt und Ablauf
Die Beflissenenausbildung ist in der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Ausbildung der Bergbaubeflissenen und Beflissenen des Markscheidefachs (VwV Beflissenenausbildung) vom 1. Juni 2021 (SächsABl. S. 807) geregelt. Das Sächsische Oberbergamt nimmt Anträge zur Annahme als Beflissene entgegen. Für die Beflissenen, die sich bereits in ihrer Ausbildung befinden, gilt die Neuregelung noch nicht. Sie beenden ihre Ausbildung noch nach der Vorgängerversion der Verwaltungsvorschrift vom 29. November 2019 (SächsABl. SDr. S. S. 398).

Zum Nachweis über die ordnungsgemäß abgeleistete Ausbildung müssen die Beflissenen ein Schichtentagebuch nach Anlage 1 der VwV Beflissenenausbildung führen, in dem sie jede Arbeits- und Belehrungsschicht angeben.
Arbeitsunterbrechungen sollten die Auszubildenden innerhalb eines Ausbildungsabschnittes nur bei dringend persönlichen Angelegenheiten vornehmen. Arbeitsfreie Tage sowie Arbeitsunterbrechungen haben sie im Schichtentagebuch zu vermerken. Diese Tage werden jedoch nicht als Arbeits- bzw. Belehrungsschicht angerechnet. Das Oberbergamt empfiehlt den Auszubildenden, sich für die Ausbildungsabschnitte eine Beurteilung vom jeweiligen Betrieb einzuholen.

Kontakt
Annett Schmitz
Tel.: +49 3731 372 3107
E-Mail: annett.schmitz[at]oba.sachsen.de

 

Verantwortliche Personen nach § 58 Bundesberggesetz (BBergG)

An die Erfüllung der Pflichten, die sich aus dem Bundesberggesetz, aufgrund des Gesetzes erlassenen Verordnungen, aus behördlichen Entscheidungen und aus zugelassenen Betriebsplänen ergeben, stellt das Bergrecht hohe Anforderungen. Verantwortlich sind nach § 58 BBergG die Unternehmer und verantwortliche Personen. Die Bestellung als verantwortliche Personen setzt die erforderliche Zuverlässigkeit, Fachkunde und körperliche Eignung voraus.

Geeignete Aus- und Fortbildungsangebote sind wesentliche Voraussetzungen, Bewerber für den sächsischen Bergbau zu interessieren und als Fachleute auszubilden. Der Freistaat Sachsen prüft deshalb regelmäßig das zur Verfügung stehende Ausbildungsprofil und passt dieses den Anforderungen der Wirtschaft an. Mit dem Beginn des Schuljahres 2017/18 besteht am Beruflichen Schulzentrum "Julius Weisbach" in Freiberg erstmals die Möglichkeit, sich zum "Staatlich geprüften Techniker" in der Fachrichtung Bergbautechnik ausbilden zu lassen. Wie auch die parallelen Ausbildungen der Geologietechnik und der Bohrtechnik bereitet diese Ausbildung auf Führungsaufgaben im mittleren Management sowie Fach- und Führungsaufgaben als verantwortliche Person nach dem Bundesberggesetz in Verbindung mit Bergverordnungen der einzelnen Bundesländer vor.

Das Berufliche Schulzentrum "Julius Weisbach" stellt aktuelle Informationen zu Ausbildungsinhalten, zu den Zugangsvoraussetzungen und anderen Rahmenbedingungen auf seinen Internetseiten vor.

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